Berlin - Die gescheiterte VW-Übernahme durch Porsche wird in Kürze deutsche Gerichte beschäftigen.
Nach Angaben der Münchener Rechtsanwaltskanzlei CLLB könnte es bereits Anfang kommenden Jahres
zu einem erstes Gerichtsverfahren in Deutschland kommen. "Wir
arbeiten mit Hochdruck an der Einleitung des Klageverfahrens", sagte
Rechtsanwalt Franz Braun, Partner bei CLLB, dem Berliner
"Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). Die Anwälte vertreten zusammen mit
der US-Kanzlei DRRT insgesamt 14 internationale Fonds, die
Schadenersatzforderungen in Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro geltend
machen. "Wir wollen möglichst eine gemeinsame Klage einreichen",
sagte Braun. Da es aber viele verschiedene Kläger gebe, sei die
Abstimmung kompliziert. "Das Klageverfahren könnte schon Ende 2010
beginnen, spätestens aber Anfang 2011", sagte Braun.
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